Tach,
ich bin Mika – und um ehrlich zu sein: Ich hab keine Ahnung, wie ich meine App-Ideen aufs iPhone kriege. Swift? Xcode? Klingt alles kompliziert und ehrlich gesagt hab ich wenig Lust, mich da ewig reinzufuchsen. (Spoiler: Ganz ohne Xcode geht’s trotzdem nicht.)
Swift mag zwar „einfach“ sein, aber ich will keine riesigen Apps bauen – mir geht’s um kleine Tools oder einfache Denkspiele. Mich nerven auch die ganzen Abo-Modelle für einfachste Aufgaben. Apps dürfen Geld kosten, aber bitte nicht nur noch sinnfreie Abomodelle die absolut keinen Mehrwert für die Anwender bringen. Also möchte ich einige meiner benötigten Funktionen schlicht nachbauen, vereinfachen und kostenfrei oder gegen eine kleine Einmahlzahlung verkaufen. Die Anwendungen sollen bewusst reduziert sein, aber - zumindest so in meiner Vorstellung - dann auch zuverlässig und schnell funktionieren.
Auf meiner Suche nach einer geeigneten Lösung, stolperte ich über die Software von Anywhere Software mit den Namen B4i. Und das klingt erstmal ziemlich gut: einfache Sprache, klarer Aufbau. Ich hab früher mal mit Visual Basic 4,5,6 und später mit VB.NET programmiert (und auch Software veröffentlicht), der Syntax kommt mir bekannt vor - das sollte mir doch helfen.
Aber es gibt für mich ein Problem: Die B4X-Plattform läuft nur unter Windows. Und ich arbeite ausschließlich mit einem MacBook Pro (M1). Bedeutet also: Ich muss Windows irgendwie virtualisieren.
Welche Lösung am besten funktioniert? Gute Frage - dafür kann man locker ein paar Abende verballern – mehr dazu in den nächsten Posts.
Ich nehme dich mit auf meine Reise zur ersten eigenen App im Apple App Store (und nein, ich möchte nicht für Android entwickeln). Ich probiere Dinge aus, hangle mich durch das B4X-Forum, befrage ChatGPT, DeepSeek und alles, was mir sonst noch weiterhilft. Ob das klappt? Keine Ahnung. Ich schreibe das hier, ohne zu wissen, ob ich jemals ankomme.
Aber wir fangen jetzt einfach mal an...