Was zum Teufel ist eine UDID – und warum brauch ich die?
Also. UDID. Klingt wie was, was mein Handy ruft, wenn’s Schluckauf hat.
Steht aber für Unique Device Identifier – also eine Art Seriennummer für dein iPhone, die Apple verwendet, um dein Gerät eindeutig zu identifizieren.
Und du brauchst diese UDID. Zum Beispiel, wenn du mit B4i Apps direkt auf deinem Gerät testen willst, bevor du sie in den App Store schmeißt. Die UDID wird nämlich in sogenannten Provisioning Profiles (dazu später mehr) hinterlegt. Also die Einladung, die deinem iPhone sagt: „Du darfst diese App hier ausführen, alles safe.“
Wie bekommt man die UDID?
Tja, gute Frage. Wenn du Google oder ChatGPT fragst, bekommst du meistens so Tipps wie:
„Geh auf irgendeine random Webseite, installier ein mysteriöses Profil auf deinem iPhone, klick auf Zulassen, vertrau der Seite blind und voilà, hier ist deine UDID.“
Klingt ein bisschen wie Phishing, oder? Kann es auch tatsächlich sein, vielleicht sind auch viele dieser Webseiten seriös, aber durch die ganze Werbung auf den Seiten sieht es einfach nicht vertrauenswürdig aus, man verklickt sich schnell und schon ist man auf irgendwelchen Seiten gelandet, wo man wirklich nicht sein möchte. Sowas machen wir natürlich nicht.
Leider macht es Apple es uns nicht leicht, die UDID einfach am Telefon abzufragen, IMEI usw. bekommt man angeboten, die UDID nicht.
Die viel einfachere Lösung ist....
Und jetzt kommt der eigentliche Knaller: Es geht ganz ohne iTunes, ohne Tools, ohne Webseiten. Einfach mit deinem Mac.
Du brauchst nur:
- dein iPhone
- ein USB-Kabel
- und ein bisschen Vertrauen – zwischen dir, deinem Mac und deinem iPhone
(wenn ihr euch nicht vertraut, solltet ihr wirklich mal über eure Beziehung sprechen)
Schritt für Schritt:
- iPhone per Kabel mit dem Mac verbinden
- Falls nicht schon geschehen: „Diesem Computer vertrauen?“ → Ja bitte.
- Im Finder auf der linken Seite das iPhone auswählen
- Oben erscheint jetzt so eine schicke Kopfzeile:
iPhone-Name, Modell, Speicher, Akku etc.
→ Einfach auf diese Zeile klicken. - Zack – jetzt siehst du statt des Modells plötzlich Dinge wie Seriennummer.
Klick noch mal → Jetzt siehst du die UDID und EID. - Rechtsklick auf die Zeile → In Zwischenablage kopieren
(Also ja, wirklich: Ein Rechtsklick. So simpel.)
Und das war’s. Kein Tool, kein dubioses Profil, kein Hokuspokus.
Hier siehst du, wo du klicken musst (aber es sollte klar sein, nur falls du wirklich unsicher sein solltest):

Jetzt weißt du’s – und kannst dir den ganzen Internet-Zirkus sparen.
Die UDID brauchen wir später noch, also: Kopieren und gut ablegen.